Pferdewissen

Wissenswertes rund um Pferde und Ponys

Ein Reiterleben reicht nicht aus um das Reiten wirklich zu lernen, Pferde wirklich zu verstehen und all die tollen Dinge zu begreifen, die mit diesem tollen Hobby zusammenhängen. An dieser Stelle wollen wir dir zumindest einen kleinen Teil deiner Fragen rund ums Pferd beantworten. Viel Spaß beim Lesen und Lernen.

 


Frieren Pferde wenn es kalt ist?

Blätter fallen von den Bäumen, die Tage werden kürzer und bestimmt hast auch du schon deine Winterjacke aus dem Schrank gezogen und mummelst dich dick ein, wenn du raus gehst. Sobald die Sonne weg ist wird es nämlich schon richtig kalt.

Braucht dein Pony dann nicht auch eine dicke Decke, damit es schön warm durch die dunkle Jahreszeit kommt? Vor Allem dann, wenn es nicht in einem warmen Stall steht?

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Haflinger - Südtirols ganzer Stolz

Ein hübsches Gesicht aus dem zwei kluge Augen freundlich in die Welt schauen, wunderbar goldglänzendes Fell und wallende weißblonde Mähne: Sicher kannst auch du einen Haflinger schon von Weitem erkennen. Die blonden Pferde Südtirols zählen zu den beliebtesten Kleinpferderassen der Welt und das, obwohl es die Rasse noch gar nicht so lange gibt. 

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Abwenden leicht gemacht

Kennst du das: du willst auf den Zirkel abwenden. Dein Pferd nimmt die Nase ganz brav nach innen und... 

...rennt trotzdem stur geradeaus weiter? Du ziehst noch ein bisschen mehr am inneren Zügel, verlagerst dein Gewicht noch mehr nach innen, dein Pferd zieht dagegen und läuft trotzdem ganze Bahn. Naja fast zumindest. Ein bisschen ist es jetzt doch in die Bahnmitte gegangen. Ihr befindet Euch jetzt irgendwo zwischen dem neunten und zehnten Hufschlag. Mit diesem Abwendeproblem bist du nicht alleine. Aber es ist gar nicht so schwer, das Pferd richtig abzuwenden.

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Dressur - warum!? Die Ausbildungsskala

Du findest Dressur langweilig? Du bist der Meinung, dass Dressurreiten nicht wichtig ist, weil du eh viel lieber springst oder nur ausreiten möchtest? Ersetze das Wort Dressur doch mal durch das Wort Gymnastizierung. Das klingt gleich viel freundlicher und sagt auch viel mehr über den Sinn des Dressurreitens aus.


Dein Pferd ist eigentlich nicht gut dazu gedacht, dich auf seinem Rücken zu tragen. Du kannst seinen Körperbau mit dem eines Menschen vergleichen, der auf allen Vieren kniet. Wenn der Rücken längere Zeit belastet wird, hängt er irgendwann nach unten durch und Rückenschmerzen sind die Folge. Dein Pferd bekommt Rückenschmerzen und verkrampft sich, wenn du es reitest, ohne gleichzeitig etwas für seinen Muskelaufbau zu tun. Dressur ist also wichtige Gymnastik für deinen Pferd.

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Maremmano - Pferd der italienischen Rinderhirten

Illustration: Karolin Evers / ponykram.de
Illustration: Karolin Evers / ponykram.de

Ausgeglichen und freundlich, dabei aber zäh, ausdauernd und unerschrocken - so würden die Fans der Maremmanischen Pferde ihre Lieblingspferderasse wohl am ehesten beschreiben. Und das trifft zu. Maremmanos sind aufgrund ihres Gemüts zuverlässige Freizeitpartner, die aber immer öfter im sportlichen Wettbewerben anzutreffen sind. Und nicht nur das: In manchen Gebieten der italienischen Toskana helfen sie den Butteri dabei, die freilebenden Rinder zu hüten. Die Butteri sind italienische Rinderhirten. Maremmanos sind also richtige Cowboypferde.

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Bitte nicht zuschnüren! Reithalfter richtig verschnallen.

Illustrationen: Karolin Evers - ponykram.de
Illustrationen: Karolin Evers - ponykram.de

Das Reithalfter hast du sicherlich schon häufig benutzt. Nur kennst du es vermutlich eher unter dem Begriff Nasenriemen. Der Nasenriemen ist der Teil des Reithalfters, der um die Nase des Pferdes geschnallt wird.

 

Leider wird der Nasenriemen oftmals dazu benutzt, um dem Pferd das Maul zuzuschnüren. Das ist falsch und schadet mehr, als das es nutzt. Ein Reithalfter kann aber, wenn es korrekt  verschnallt wird, eine sinnvolle Hilfe bei der Ausbildung von Pferd und Reiter sein.

 

Hier erfährst du, welche Reithalfter es gibt, wie die verschiedenen Reithalfter wirken und wie du sie korrekt anpasst, damit sie den Nutzen bringen, für den sie eigentlich gedacht sind: Positives Feedback für die richtige Reaktion. 

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Von Heu, Hafer & anderen Leckereien

Bestimmt hast du auch schon festgestellt, dass dein Lieblingspony scheinbar niemals satt wird. Sobald etwas Fressbares in der Nähe ist, vergisst es all seine guten Manieren und würde dich am liebsten zum nächsten Grasbüschel oder Futtereimer ziehen. Natürlich setzt du dich dann durch. Aber trotzdem fragst du dich ob dein Pony eine Fressmaschine ist.

 

Ein bisschen ist das so, denn Pferde fressen am liebsten rund um die Uhr. Fast zumindest. Denn in freier Wildbahn sind sie rund 16 Stunden des Tages damit beschäftigt sich gemütlich grasen, also fressend, fortzubewegen. Das liegt daran, dass Ponys im Verhältnis zu ihrer Körpergröße einen recht kleinen Magen haben. Deshalb sind wenige aber große Portionen überhaupt nicht gut für die Pferdefütterung geeignet. Außer Heu, denn das sollte am besten rund um die Uhr zur freien Verfügung stehen. Beim Kraftfutter ist es besser, wenn Pferde über den Tag verteilt viele kleine Portionen bekommen. Mindestens aber dreimal täglich. 

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So machst du dich verständlich: Die Zügelhilfen

Illustration: Karolin Evers
Illustration: Karolin Evers

Das Thema Zügelhilfen ist ein Thema, das die Reiterwelt teilt: Die einen wünschen sich eine permanente Anlehnung, wobei damit eine ganz feine(!) elastische Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul gemeint ist, die anderen wollen keine Anlehnung und das erklärte Ziel ist die einhändige Zügelführung bei durchhängendem Zügel.

Je nachdem welche Reitweise du lernst, wirst du also auf sehr unterschiedliche Ansichten und Lehren treffen. Dennoch sind auch bei der Zügelführung die grundlegenden Dinge relativ ähnlich. Auch hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten der Zügeleinwirkung:

  • Annehmende Zügelhilfe
  • Durchhaltende Zügelhilfe
  • Nachgebende Zügelhilfe
  • Seitwärts- oder Richtungsweisende Zügelhilfe
  • Verwahrende oder Begrenzende Zügelhilfe
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So machst du dich verständlich - Die Schenkelhilfen

Nachdem du im ersten Teil viel Interessantes über die Gewichtshilfe gelernt hast, wollen wir dir heute die unterschiedlichen Schenkelhilfen erklären. Denn auch mit den Schenkeln hast du verschiedene Möglichkeiten auf dein Pferd einzuwirken - je nachdem, was du von ihm erwartest. 

 

Bei den Schenkelhilfen wird unterscheiden zwischen:

  • beidseitig vortreibender Schenkelhilfe
  • einseitig vortreibender Schenkelhilfe
  • vorwärts-seitwärts-treibender Schenkelhilfe
  • verwahrender (begrenzender) Schenkelhilfe

Je nachdem welche Reitweise du reitest, werden diese etwas unterschiedlich ausgeführt. Das Grundprinzip bleibt allerdings überall das Gleiche. 

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So machst du dich verständlich - Die Gewichtshilfen

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Wenn du schon reitest, dann hast du längst bemerkt, dass Reiten leichter ausschaut als es ist. Erst braucht man eine ganze Weile, um einigermaßen ruhig und sicher im Sattel zu sitzen. Wenn man dieses Problem endlich im Griff hat, steht man auch schon vor dem nächsten. Denn wie erklärst du deinem Pferd, was du von ihm erwartest? Mit deiner bisherigen Sprache kommst du nicht weiter. Du musst also eine neue Art der Verständigung lernen: Die Reiterhilfen.

 

Um dich deinem Pferd verständlich zu machen, hast du verschiedene Hilfen zur Verfügung: 

  • die Gewichtshilfen
  • die Schenkelhilfen und
  • die Zügelhilfen

Dazu kommt noch deine Stimme. Die Stimme ist strenggenommen zwar keine Hilfe, aber sie ist eine wichtige Unterstützung. Denn mithilfe deiner Stimme kannst du dein Pferd aufmuntern, loben und beruhigen.

 

Bedenke bitte, dass Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen immer miteinander kombiniert werden. Bei der einen Reitweise nahezu gleichzeitig, bei der anderen unmittelbar nacheinander. Keine Hilfe steht für sich allein. Wir haben die Hilfen getrennt voneinander aufgeführt, damit du sie besser verstehst. 

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Ponyputzen leicht gemacht - Die richtige Reihenfolge

 

1. Wenn du dein Pony begrüsst hast putzt du es. Zuerst striegelst du dein Pony. Du beginnst hinter den Ohren und putzt in kreisenden Bewegungen von vorne nach hinten. Ab und an klopfst du den Striegel am Boden oder an deiner Fußsohle aus. So fällt der Staub heraus. Mit dem Striegel darfst Du niemals über knochige Stellen putzen - wie Beine, Widerrist, Kopf und Wirbelsäule. Das würde deinem Pony sehr weh tun.

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Pferde flüstern - Lerne die Pferdesprache

Illustrationen: bykaro
Illustrationen: bykaro

Pferde sprechen nicht so wie wir Menschen. Trotzdem unterhalten sie sich miteinander. Sie flüstern. Und das tun sie ständig. Dazu nutzen sie ihre Stimme so gut wie nie, dafür aber ihren Körper. Das nennt man dann Körpersprache. 

 

Sogenannte Pferdeflüsterer haben gelernt, diese Körpersprache zu deuten. Sie verstehen pferdisch. Eigentlich sind es also keine Pferdeflüsterer sondern Pferdezuhörer. 

 

Damit auch du weißt, welche Laune dein Pony hat, zeigen wir dir, auf welche einfachen Signale du achten kannst, um dein Pony besser zu verstehen.

 
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Ponys pflegen - mehr als nur sauber machen

Es ist toll, wenn dein Pony so richtig schön glänzt. Doch beim Putzen geht es nicht nur darum, es sauber zu machen. Die Pferdepflege hilft dir dabei Eure Partnerschaft zu stärken. Du zeigst dem Pony nämlich so, dass Du es gerne hast und das es Dir vertrauen kann. Beobachte Dein Pferd beim Putzen, dann merkst Du ganz genau, was es gerne mag und was nicht.

 

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Hagebutten - Gesunde Leckerlies

Es ist Herbst und die Natur zeigt sich vor der Winterruhe noch einmal in ihren allerschönsten Farben. Überall werden nun gesunde Obst und Gemüsesorten geerntet und für den Winter eingelagert. Auch für Pferde gibt es viele gesunde Leckereien. Einige davon kannst du völlig kostenfrei überall am Wegrand finden. Die Rede ist von Hagebutten. Die kleinen roten Scheinfrüchte der Rose schmecken Pferden nicht nur sehr gut, sie sind auch besonders gesund.

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