Reitlehre - So reitest du pferdegerecht

Reitkunst für Kinder - Ja, das geht!

Der Pferdeknoten sorgt für Verwirrung

Auch wenn du noch nicht so lange reitest, kannst du dich bereits der Reitkunst widmen. Es geht aber nicht darum, dass du möglichst schnell möglichst hohe Lektionen reiten kannst. Sondern es geht darum, auf dem Level, auf dem du dich gerade befindest, die größtmögliche Harmonie zwischen dir und deinem Pferd herzustellen. Es ist also ganz egal, ob du gerade mit dem Reiten begonnen hast oder ob du schon länger auf dem Pferd sitzt, wichtig ist nur, dass du versuchst eine Einheit mit deinem Pferd zu bilden.

Kleine Mädchen auf großen Pferden

 

Mit einem einfachen, aber schön gerittenen Trab, bei dem du mit deinem Pferd zu einer Einheit wirst, ist für Zuschauer viel viel schöner anzusehen, als wenn du mit deinem Pferd schwere Lektionen reitest, die dein Pferd aber fast mechanisch abspult und dabei eine Austrahlung hat wie ein Roboter. Du solltest also immer versuchen die Lebensfreude und die stolze Ausstrahlung deines Pferdes, durch das Reiten zu fördern und nicht  zu zerstören. 

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So machst du dich verständlich - Die Gewichtshilfen

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Wenn du schon reitest, dann hast du längst bemerkt, dass Reiten leichter ausschaut als es ist. Erst braucht man eine ganze Weile, um einigermaßen ruhig und sicher im Sattel zu sitzen. Wenn man dieses Problem endlich im Griff hat, steht man auch schon vor dem nächsten. Denn wie erklärst du deinem Pferd, was du von ihm erwartest? Mit deiner bisherigen Sprache kommst du nicht weiter. Du musst also eine neue Art der Verständigung lernen: Die Reiterhilfen.

 

Um dich deinem Pferd verständlich zu machen, hast du verschiedene Hilfen zur Verfügung: 

  • die Gewichtshilfen
  • die Schenkelhilfen und
  • die Zügelhilfen

Dazu kommt noch deine Stimme. Die Stimme ist strenggenommen zwar keine Hilfe, aber sie ist eine wichtige Unterstützung. Denn mithilfe deiner Stimme kannst du dein Pferd aufmuntern, loben und beruhigen.

 

Bedenke bitte, dass Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen immer miteinander kombiniert werden. Bei der einen Reitweise nahezu gleichzeitig, bei der anderen unmittelbar nacheinander. Keine Hilfe steht für sich allein. Wir haben die Hilfen getrennt voneinander aufgeführt, damit du sie besser verstehst. 

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So machst du dich verständlich - Die Schenkelhilfen

Nachdem du im ersten Teil viel Interessantes über die Gewichtshilfe gelernt hast, wollen wir dir heute die unterschiedlichen Schenkelhilfen erklären. Denn auch mit den Schenkeln hast du verschiedene Möglichkeiten auf dein Pferd einzuwirken - je nachdem, was du von ihm erwartest. 

 

Bei den Schenkelhilfen wird unterscheiden zwischen:

  • beidseitig vortreibender Schenkelhilfe
  • einseitig vortreibender Schenkelhilfe
  • vorwärts-seitwärts-treibender Schenkelhilfe
  • verwahrender (begrenzender) Schenkelhilfe

Je nachdem welche Reitweise du reitest, werden diese etwas unterschiedlich ausgeführt. Das Grundprinzip bleibt allerdings überall das Gleiche. 

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So machst du dich verständlich: Die Zügelhilfen

Illustration: Karolin Evers
Illustration: Karolin Evers

Das Thema Zügelhilfen ist ein Thema, das die Reiterwelt teilt: Die einen wünschen sich eine permanente Anlehnung, wobei damit eine ganz feine(!) elastische Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul gemeint ist, die anderen wollen keine Anlehnung und das erklärte Ziel ist die einhändige Zügelführung bei durchhängendem Zügel.

Je nachdem welche Reitweise du lernst, wirst du also auf sehr unterschiedliche Ansichten und Lehren treffen. Dennoch sind auch bei der Zügelführung die grundlegenden Dinge relativ ähnlich. Auch hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten der Zügeleinwirkung:

  • Annehmende Zügelhilfe
  • Durchhaltende Zügelhilfe
  • Nachgebende Zügelhilfe
  • Seitwärts- oder Richtungsweisende Zügelhilfe
  • Verwahrende oder Begrenzende Zügelhilfe
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Dressur - warum!? Die Ausbildungsskala

Du findest Dressur langweilig? Du bist der Meinung, dass Dressurreiten nicht wichtig ist, weil du eh viel lieber springst oder nur ausreiten möchtest? Ersetze das Wort Dressur doch mal durch das Wort Gymnastizierung. Das klingt gleich viel freundlicher und sagt auch viel mehr über den Sinn des Dressurreitens aus.


Dein Pferd ist eigentlich nicht gut dazu gedacht, dich auf seinem Rücken zu tragen. Du kannst seinen Körperbau mit dem eines Menschen vergleichen, der auf allen Vieren kniet. Wenn der Rücken längere Zeit belastet wird, hängt er irgendwann nach unten durch und Rückenschmerzen sind die Folge. Dein Pferd bekommt Rückenschmerzen und verkrampft sich, wenn du es reitest, ohne gleichzeitig etwas für seinen Muskelaufbau zu tun. Dressur ist also wichtige Gymnastik für deinen Pferd.

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Abwenden leicht gemacht

Kennst du das: du willst auf den Zirkel abwenden. Dein Pferd nimmt die Nase ganz brav nach innen und... 

...rennt trotzdem stur geradeaus weiter? Du ziehst noch ein bisschen mehr am inneren Zügel, verlagerst dein Gewicht noch mehr nach innen, dein Pferd zieht dagegen und läuft trotzdem ganze Bahn. Naja fast zumindest. Ein bisschen ist es jetzt doch in die Bahnmitte gegangen. Ihr befindet Euch jetzt irgendwo zwischen dem neunten und zehnten Hufschlag. Mit diesem Abwendeproblem bist du nicht alleine. Aber es ist gar nicht so schwer, das Pferd richtig abzuwenden.

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Ist das Reiten mit Trense pferdegerecht?

Vermutlich reitest auch du mit einer ganz normalen Trense. Das bedeutet dein Pferd hat dabei ein Metallstück, die Trense oder das Trensengebiss, in seinem Maul. Dort, wo das Gebiss aufliegt – also auf den der Zunge und den Laden (der zahnfreie Bereich im Unterkiefer) – ist das Pferdemaul sehr schmerzempfindlich.

Aus diesem Grund gibt es Reiter, die ihr Pferd gebisslos reiten, weil sie der Meinung sind, dass das viel pferdefreundlicher ist. Aber stimmt das wirklich? Denn auch auf der Pferdenase ist die Haut sehr dünn. Bei falschem Zügeleinsatz kann also auch eine gebisslose Zäumung sehr schmerzhaft für dein Pferd sein.

 

Der Zügelunabhängige Sitz: Das A und O.

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Reiten mit dem Halsring

Wenn du schon einmal auf einer Pferdemesse warst oder auf einer anderen größeren Pferdeveranstaltung, dann hast du dort bestimmt schon einmal Reiter bewundert, die ihre Pferde nur mit Halsring reiten. Halsringreiten fasziniert Reiter und Zuschauer gleichermaßen. 

Beide - Pferd und Reiter - scheinen fast unsichtbar miteinander zu kommunizieren. Ein Hauch von Magie umgibt Pferd und Reiter. Doch Halsringreiten ist keine Zauberei. Mit der richtigen Vorbereitung kannst auch du das irgendwann.

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Eine Straßenverkehrsordnung für die Reitbahn: Die Bahnregeln.

Um das Reiten mit mehreren Reiter-Pferd-Paaren in der Bahn zu erleichtern, gibt es eine Art Straßenverkehrsordnung für Reiter. Diese sogenannten Bahnregeln sind im deutschsprachigen Raum überall gültig. Wenn du dich an diese Bahnregeln hälst, endet auch das Durcheinanderreiten mit vielen Pferden nicht im Chaos.

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