Rund um die Ausrüstung für Pferd und Reiter


Reiten mit Reithelm - Reiten mit Köpfchen

Heutzutage ist es glücklicherweise nicht mehr uncool beim Reiten einen Helm zu tragen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Denn wer nicht „oben ohne“ reitet beweist Köpfchen. Und das ist "In". Außerdem sind die modernen Reithelme modisch echt okay und haben mit den Eierschalen von früher glücklicherweise nicht mehr viel gemeinsam. Doch nur, wenn dein Reithelm richtig angepasst ist, schützt er deinen Kopf bei einem Sturz. Und auch sonst gibt es ein paar kleine Dinge, die du beachten solltest.

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Bitte nicht zuschnüren! Reithalfter richtig verschnallen.

Illustrationen: Karolin Evers - ponykram.de
Illustrationen: Karolin Evers - ponykram.de

Das Reithalfter hast du sicherlich schon häufig benutzt. Nur kennst du es vermutlich eher unter dem Begriff Nasenriemen. Der Nasenriemen ist der Teil des Reithalfters, der um die Nase des Pferdes geschnallt wird.

 

Leider wird der Nasenriemen oftmals dazu benutzt, um dem Pferd das Maul zuzuschnüren. Das ist falsch und schadet mehr, als das es nutzt. Ein Reithalfter kann aber, wenn es korrekt  verschnallt wird, eine sinnvolle Hilfe bei der Ausbildung von Pferd und Reiter sein.

 

Hier erfährst du, welche Reithalfter es gibt, wie die verschiedenen Reithalfter wirken und wie du sie korrekt anpasst, damit sie den Nutzen bringen, für den sie eigentlich gedacht sind: Positives Feedback für die richtige Reaktion. 

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Martingal

Anmerkung: Hilfszügel ersetzen die Reitausbildung nicht und können diese auch nicht verkürzen. Sie können deinem Pferd und dir eine vorübergehende Hilfestellung bieten, wenn sie korrekt verschnallt werden. Den Dauergebrauch solltest du aber unbedingt ablehnen.


Das Martingal ist ein Hilfszügel. Auch wenn der Begriff Martingal den meisten Reitern bekannt ist, wissen die wenigsten, dass es zwei verschiedene Typen gibt. Diese bezeichnet man als

  • Feststehendes Martingal und 
  • Gleitendes Ringmartingal

Das das Feststehende bei uns eher unbekannt ist, liegt vermutlich daran, dass im deutschsprachigen Raum in der Regel kaum benutzt wird.

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Hilfszügel

Oben: So ist es richtig! Unten: So bitte nicht!
Oben: So ist es richtig! Unten: So bitte nicht!

Hilfszügel sollten dem Pferd eine Hilfe sein und nicht als Zwangsmittel genutzt werden um den Kopf runterzubinden. Richtig verschnallt kommt ein Hilfszügel nur zum Einsatz, wenn das Pferd eine Haltung annimmt, die ihm Schaden würde, wenn es über einen längeren Zeitraum in dieser Haltung läuft. Bei falscher Verwendung schadet ein Hilfszügel mehr als er nutzt, da die Muskeln falsch gebildet werden oder es zu Fehlhaltungen des Pferdes kommt. 

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Chambon

Anmerkung: Hilfszügel ersetzen die Reitausbildung nicht und können diese auch nicht verkürzen. Sie können deinem Pferd und dir eine vorübergehende Hilfestellung bieten, wenn sie korrekt verschnallt werden. Den Dauergebrauch solltest du aber unbedingt ablehnen.


Das Chambon ist ein Hilfszügel, der auf das Genick und auf das Maul des Pferdes wirkt. An einem Lederriemen der zwischen den Vorderbeinen hindurchläuft ist eine geteilte Schnur befestigt, die durch zwei Ringe an einem Genickriemen verläuft und dann mit kleinen Karabinern im Trensengebiss eingehakt wird.

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